BNN Zeitungsbericht zum Hundsbacher Waldfest

Hundsbacher Wippe erfordert viel Gefühl. Oldie-Traktor-Pulling einmal mehr Höhepunkt beim Waldfest / Musik und Mountainbike-Touren.

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News / Aktuelles

BNN Zeitungsbericht zum Hundsbacher Waldfest

21.08.2018

Forbach-Hundsbach (gk). Knapp 300 Einwohner zählt der Forbacher Höhenortsteil Hundsbach, wenn aber ein Fest ansteht, ziehen alle an einem Strang: Im jährlichen Wechsel laden der Musikverein und der Ski-Club zum Waldfest auf dem Festplatz ein. In diesem Jahr waren die Wintersportler an der Reihe und die sind weithin bekannt für ihren Einfallreichtum: ,Zum insgesamt zehnten Mal fand das ,Hundsbacher Oldie-Traktor-Pulling statt und erwies sich einmal mehr als Besuchermagnet. Die Hundsbacher Feuerwehr, die die Verkehrsleitführung übernommen hatte, hatte alle Hände voll zu tun, um die Besucher auf den Parkplatz auf dem Bolzplatz zu dirigieren.

Neun Teilnehmer gingen an den Start. Das älteste Fahrzeug war der Lanz 1616 des Hundsbachers Hannes Peduzzi mit Baujahr 1956, wie Organisator Hugo Merkel erläuterte. Die Leistungsbreite reichte vom Porsche Junior K108 von David Wunsch aus Forbach mit gerade einmal 14 PS bis zum 95 PS starken Großschlepper Schlüter Super 950 V von Johannes Merz aus Hundsbach. Auch ein Unimog war vertreten, Bernd Klumpp, Dirigent des Hundsbacher Musikvereins, ging mit einem Typ 421 an den Start. Absolviert werden mussten vier Disziplinen: Den mehrere hundert Kilogramm schweren Baumstamm zogen alle Traktoren problemlos ins Ziel. Beim Einparken musste Augenmaß bewiesen werden, zwischen dem Fahrzeugheck und der Messmarkte sollten exakt fünf Meter liegen. Dann waren die Fahrer gefordert: Ein Glas Bier oder wahlweise Apfelsaftschorle musste so schnellstmöglich geleert werden, bei der Hitze an diese Wochenende keine große Herausforderung ... Anders die legendäre Hundsbacher Wippe: Beim Versuch, die Wippe in die Waagerechten zu bringen und zu halten, war viel Gefühl im Gasfuß von den Traktor-Piloten gefordert. Am besten bewältigte dies Stefan Fettweiß aus Selbach, der 9,65 Sekunden auf der Wippe schaffte.

In der Endabrechnung schaffte es ein Neuling ganz nach oben: Tim Erhard aus dem Bühler Stadtteil Neusatz wurde mit seinem Güldner G40 gleich bei seiner ersten Teilnahe Gesamtsieger, er punktete in allen Disziplinen mit gleichmäßigen Leistungen. Zweiter wurde mit deutlichem Abstand „Dauerbrenner“ Hannes Peduzzi (Lanz 1616) vor Johannes Merz (Schlüter Super 950 V), beide aus Hundsbach. Aber auch neben dem ,Traktor-Pulling gab es viel zu sehen, so war eine ganze Reihe von Oldtimern, Traktoren und Unimogs nach Hundsbach gekommen.

Weiterer Höhepunkt war die Holzfäller-Show von Robert Ebner aus dem Gaggenauer Stadtteil Hörden, amtierender deutscher Meister in der Stihl Timbersports Serie. Er demonstrierte mit Axt und Säge, wie schnell ein Baum gefällt werden kann. Dabei verwendete er ein 70-PS-Motorsägen-Ungetüm: „Wir bringen ein bisschen Formel-1-Atmosphhäre im Hundsbacher Motodrom“, erklärte dazu Konstrukteur Jörg Bläsi: Die Kette erreicht in einer Sekunde ein Tempo von 270 Kilometern pro Stunde.

Geruhsamer ließen es am Samstag die 52 Teilnehmer der Mountainbike-Touren über 50 beziehungsweise 20 Kilometer angehen. Für Unterhaltung sorgte der Musikverein Lautenbach, am Abend spielte die Band Distict4. Der Sonntag begann schließlich mit einem Zeltgottesdienst, umrahmt von der Musikkapelle Bermersbach. Abends unterhielten die „Achertäler“. Zum Festausklang am Montag spielten die Gastgeber, die Kappelwindeck-Musikanten und Hubers Party Band.

Mit freundlicher Genehmigung von Georg Keller, BNN vom 31. Juli 2018

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